AOB berät in puncto Zoll und Außenhandel

AOB berät und unterstützt Sie bei allen Prozessen rund um Zollabwicklung, Außenhandel, Exportkontrolle, Sanktionslistenprüfung und Gelangensbestätigung. Wir unterstützen Sie, wenn Sie vor der Entscheidung stehen, ob Ihr Unternehmen den AEO (Authorized Economic Operator) beantragen soll, und begleiten Sie während des Zertifizierungsprozesses. Wir nehmen Ihre bestehenden Prozesse „unter die Lupe“.

Das bieten wir Ihnen:

AOB-Experten sind seit vielen Jahren in dem Themengebiet Außenhandel zu Hause. Unser Ziel ist es, Prozesse zu erstellen, die genau auf Ihr Unternehmen zugeschnitten sind und die internen Abläufe möglichst wenig stören. Von der einfachen Bestandsaufnahme bis zum Erstellen und Umsetzen der notwendigen Prozesse für Ihren Außenhandel bieten wir Ihnen die volle Unterstützung. 

Unsere Leistungen

  • Bestandsaufnahmen
  • Handlungsempfehlungen
  • Prozessoptimierung
  • Antragsunterstützung
  • Begleitung von behördlichen Audits
  • Vor-Audits
  • Erstellung von Arbeits- und Organisationsanweisungen
  • Integration der Zollprozesse ins QM

AEO-Beratung – der einfache Weg zum Status

AEO steht für „Authorised Economic Operator“ (Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter) und ist eine Bewilligung, die die Zollbehörden an Unternehmen vergeben, wenn diese gewisse Kriterien erfüllen. Die Verleihung des AEO-Status ähnelt einer ISO-Zertifizierung. Ziel ist die Sicherheit der Supply Chains im weltweiten Handel durch die Zertifizierung aller am Prozess beteiligten Firmen. 

Den AEO gibt es in zwei Ausprägungen:

  • AEO C für Customs (Zollrechtliche Vereinfachungen)
  • AEO S für Security (Sicherheit)

Die Einführung des Status des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) basiert auf der VO (EG) Nr. 1875/2006. Mit in Kraft treten des Zollkodex der Europäischen Union ab Mai 2016 wird für den Erhalt bzw. der Erlangung von Verfahrenserleichterungen eine AEO-Bewilligung Voraussetzung.

AOB berät und unterstützt

Mehr als 350 Unternehmen vertrauten bisher auf unsere AEO-Beratung und erfolgreiche Begleitung bei der Beantragung. Aus diesen langjährigen Erfahrungen haben wir AEO-Pakete geschnürt, mit denen wir Sie sicher zur erfolgreichen Zulassung begleiten.

Weiterführende Informationen zum AEO, von der einfachen Beantragung bis zum Sorglos-Paket finden Sie in unserer Broschüre zum Download oder hier auf unserer Seite.

Zollorganisation optimiert – damit der Zoll nicht zweimal klingelt

Die Abwicklung der Verfahren ATLAS Einfuhr und Ausfuhr stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Sich ständig ändernde Verfahren und Verordnungen sorgen bei fehlendem Fachwissen in den Unternehmen im Bereich Zoll/Außenhandel oft für Verwirrung. Außerdem kann eine unzureichende Zollorganisation ein erhebliches Fehlerpotenzial bergen.

Von der Grundausbildung bis zur aktiven Unterstützung im Unternehmen helfen wir in der täglichen Praxis. Wir analysieren und dokumentieren Ihre Zollprozesse. Schwachstellen werden erkannt und ausgemerzt. Prüfpfade sauber von uns dokumentiert und Arbeits- und Organisationsanweisungen verfasst.

Wir unterstützen Sie gern bei:

  • dem Aufbau einer Zollorganisation
  • der Auswahl von Zollsoftware
  • der Reorganisation Ihrer Außenhandelsabwicklung
  • der Erstellung von Arbeits- u. Organisationsanweisung/Zollhandbuch
  • dem Aufbau einer Dokumentation zumkorrekten Prüfpfad als Vorbereitung für eine Zollprüfung
  • der Vorbereitung Ihrer Außenwirtschaftsprüfung

Operative Unterstützung bei Ihren Zollprozessen durch AOB-Services

Individuelle Zollseminare finden Sie bei unserer Schwesterfirma Euwisa GmbH

Sie suchen eine neue Software zur Unterstützung Ihrer Außenhandelsabwicklung? Eine ATLAS-, Tarifierungs- oder Exportkontroll-Lösung?   

Wir helfen Ihnen gern. Durch langjährige Erfahrung aus der Softwareentwicklung, dem Softwarevertrieb und der Außenhandelsorganisation verfügen unsere Experten über sehr viel Knowhow und einen sehr guten Marktüberblick. Wir unterstützen Sie von der Bedarfsermittlung, über die Dokumentation der Anforderungen, der Begleitung von Software-Demos sowie der finalen Auswahl des Anbieters bis hin zur Begleitung bei der Einführung. 

Oder schauen Sie, ob bei unseren Software-Tools das richtige für Sie dabei ist.

Sicher beraten zur Gelangensbestätigung

Hauptaugenmerk bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Gelangensbestätigung muss, neben der Abwägung des Risikopotenzials, auf die innerbetriebliche Prozessorganisation gelegt werden.

Es gilt herauszufinden, ob durch eine andere/angepasste Organisation die Problematik der Gelangensbestätigung grundsätzlich vermieden werden kann.

Ist dies nicht der Fall, muss anhand des Risikopotenzials festgelegt werden, wie hoch maximal die Aufwände zur Reduzierung des Risikos der Gelangensbestätigung ausfallen dürfen. Dabei ist zu trennen in einmalige und laufende sowie interne und ggf. externe Kosten.

Im Rahmen der internen Umsetzung ist zunächst festzulegen, wer die Verantwortung für das Thema übernimmt – das Finanzwesen oder die Logistik? Oder vielleicht beide gemeinsam mit dem Vertrieb?

Sofern Unternehmen noch keine Klarheit über den für Sie besten organisatorischen und ggf. technischen Ablauf haben, sollten Sie sich schnellstmöglich mit dem Thema Gelangensbestätigung beschäftigen und dabei ggf. durch kompetente Organisations- und IT-Berater unterstützen lassen. 
Gern verschaffen wir Ihnen mit unserer Checkliste einen Überblick. Fordern Sie einfach unsere GBS-Checkliste per E-Mail an und wir treten umgehend mit Ihnen in Kontakt.

Unsere Beratungspakete zur Gelangensbestätigung

Beratung „KMU-Pauschalpaket“

  • Basisberatung Gelangensbestätigung:
  • Aufnahme der IST – Situation
  • Identifizierung des Steuerrisikos
  • Skizzierung des künftigen Workflows
  • Erstellung einer Arbeits- und Organisationsanweisung
  • Erstellung eines Ergebnisprotokolls oder Ergebnispräsentation
  • 1 Jahr kostenfreie Nutzung des AOB GBS-Monitors

Beratung „Basis-Workshop“

  • Workshop beim Kunden vor Ort
  • Kurzeinführung Gelangensbestätigung
  • Aufnahme der Ist-Situation und Ermittlung des Steuerrisikos
  • Skizzierung des zukünftigen Workflows
  • Evaluierung möglicher Software-Tools

Exportkontrolle und Sanktionslistenprüfung – oder: Wer darf was, wohin und an wen liefern?

Unternehmen, die Waren innerhalb der Europäischen Union versenden bzw. in Länder außerhalb der EU ausführen, müssen anhand von regelmäßig aktualisierten Güter-, Personen- und Länderlisten sowie Regularien prüfen, ob Embargos bestehen oder Genehmigungen einzuholen sind. Exportkontrolle heißt also, das Unternehmen kontrolliert, ob der Warenexport regelkonform abläuft.

Weitere Erklärungen zu relevanten Fachbegriffen aus diesem Bereich finden Sie hier.

Das können wir für Sie tun:

  • Basisberatung zur Identifizierung der Ist-Situation und Umsetzung einer Exportkontrolllösung
  • Basisworkshop zum Identifizieren von kritischen Prozessen, Waren- u. Länderkreisen
  • Unterstützung bei der Tarifierung Ihrer Materialstammdaten
  • Prüfung, ob Produkte oder deren Einzelteile genehmigungspflichtig sind
  • Klassifizierung Ihrer Artikel gemäß Ausfuhrliste oder CCL
  • Bei Problemfällen unterstützen & beraten

Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Hintergründe zur Sanktionslistenprüfung

Die Gesetze zur Bekämpfung des Terrorismus zwingen Unternehmen zum Handeln. Die EU, aber auch die US-amerikanischen Behörden veranlassten bereits 2001 ein Bündel an Maßnahmen, um auf die Bedrohung durch Terroranschläge und die organisierte Kriminalität zu reagieren. Dazu gehört
auch eine Verlagerung der Verantwortung hin zu den Unternehmen selbst. Die eigenverantwortliche Sicherstellung der Einhaltung exportkontrollrechtlicher Vorschriften obliegt also Ihnen!

VO (EG) Nr. 881/2002, Nr. 2580/2001 und VO (EU) Nr. 753/2011
Diese Verordnungen fordern das gezielte Sanktionieren von Personen, Gruppen und Organisationen, die mit dem Terrorismus in Verbindung gebracht werden. Diesen dürfen weder Gelder, finanzielle Vermögenswerte noch wirtschaftliche Ressourcen direkt oder indirekt zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, dass alle an Geschäften beteiligten Parteien (egal ob im In- oder Ausland) gemäß den sogenannten EU-Antiterror-Listen zu überprüfen sind.

Was ist genau zu tun? 

Alle Unternehmen sollten zur sicheren Umsetzung der Verordnungen entsprechende Organisationsstrukturen aufbauen und dafür Sorge tragen, dass alle relevanten geschäftlichen Kontakte überprüft werden. Ein verantwortlicher Mitarbeiter sollte etwaige Treffer dokumentieren und bewerten. Besonders Unternehmen mit dem Status AEO S/F sind dazu aufgefordert, diese Prozesse in einer Arbeits- und Organisationsanweisung darzustellen und dem Zoll zu belegen, dass entsprechende Verfahren vorhanden sind und gelebt werden. Basisberatung Sanktionslisten

Die AOB-Basisberatung legt die Grundlagen zur Identifizierung der Ist-Situation und zur Umsetzung geeigneter Prozesse für die Sanktionslistenprüfung sowie zur Einhaltung der einschlägigen Vorschriften in der personenbezogenen Exportkontrolle.

Im Rahmen eines Workshops vermittelt ein AOB-Experte den Teilnehmern das Basiswissen zum Thema Sanktionslistenprüfung. Wichtige Rollen spielen dabei die Analyse der betroffenen Prozesse und die Identifizierung der EDV-Systeme, in denen Adressdaten verarbeitet werden. Die Frage nach der Verantwortlichkeit ist ebenfalls von Bedeutung. AOB unterstützt Sie bei der Klärung und der Festschreibung für die jeweiligen Bereiche. Das A und O der Sanktionslistenprüfung ist die Arbeits- und Organisationsanweisung. Im Rahmen des Basis-Workshops stellt AOB die Prinzipien und Beispiele vor. Sie erhalten so eine „Grobgliederung“, anhand der Sie selbst Arbeits- und Organisationsanweisungen erstellen können.

Expertise im Zugriff: 
Auch über den Basis-Workshop hinaus kommt ein AOB-Berater gerne in Ihr Unternehmen und unterstützt Sie bei der Beantwortung von sanktionslistenrelevanten Fragen. Dies ist besonders hilfreich, weil sich in Bezug auf die Gesetzeslage und die Praxis rund um die Sanktionslistenverordnungen ständig Neuerungen ergeben können. Wenn es darum geht, dauerhaft Wissen für Ihre Organisation zu sichern, kann es sinnvoll sein, dies nicht durch den Aufbau eigener Kompetenzen zu lösen, sondern genau hierfür das Wissen der AOB-Experten zu nutzen.

Unsere Leistungen:

  • Einführung in das Thema Sanktionslistenprüfung
  • Aufnahme der Ist-Situation
  • Identifizierung der betroffenen Prozesse und EDV-Systeme
  • HandlungsempfehlungenEinweisung und Unterstützung der verantwortlichen Mitarbeiter
  • Erstellung von Arbeits- und OrganisationsanweisungenUnterstützung bei der Trefferqualifizierung

Das können wir für Sie tun:

  • Basisberatung zur Identifizierung der Ist-Situation und Umsetzung einer Exportkontrolllösung
  • Basisworkshop zum Identifizieren von kritischen Prozessen, Waren- u. Länderkreisen
  • Unterstützung bei der Tarifierung Ihrer MaterialstammdatenPrüfung, ob Produkte oder deren Einzelteile genehmigungspflichtig sind
  • Klassifizierung Ihrer Artikel gemäß Ausfuhrliste oder CCLBei Problemfällen unterstützen & beraten

Vorteile nutzen – durch aktuelle Lieferantenerklärungen und Präferenzkalkulationen

Wettbewerbsvorteile oder eine optimale Kundenbindung kann man durch verschiedene Bestrebungen erreichen.

Ein Vorteil für Sie als international agierendes Unternehmen kann durch umfangreiche Fachkenntnisse im Bereich Warenursprung und Präferenzen sichergestellt werden. Dabei geht es nicht nur um den rechtlichen Hintergrund dieser Thematik, sondern auch um das korrekte Ausstellen von Lieferantenerklärungen mit Präferenzursprungseigenschaft. Ein besonders wichtiges Entscheidungskriterium für Unternehmen, sich in der Praxis mit diesem Thema auseinanderzusetzen, sind die möglichen Vergünstigungen bei der Ein- sowie Ausfuhr von Waren. Damit diese Vorteile auch genutzt werden können, müssen die Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 1207/2001 sowie Verordnung (EG) Nr. 1617/2006 durch intern vorhandenes Personal und eventuell durch Unterstützung einer Softwarelösung korrekt angewandt werden. Können Sie das alles selber leisten?

Unser Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeiten im Bereich von Warenursprung und Präferenzen für Ihr Unternehmen, um keine Wettbewerbsvorteile zu verschenken!

Weiterführende Informationen zu Softwarelösungen zur Erfassung von präferenzrechtlichen Daten und WuP in SAP finden Sie bei unserem Partner www.az-zob.com 

Das können wir für Sie tun:

Für den Fall, dass Ihnen an dieser Stelle die Kapazitäten fehlen, berät AOB Sie gern beim Aufbau eines funktionierenden Systems zum Umgang mit Lieferantenerklärungen und zur Umsetzung einer korrekten Präferenzkalkulation. Das Schreiben der notwendigen Arbeits- und Organisationsanweisungen und die Schulung der Mitarbeiter gehören genauso zu unseren Leistungen wie die Hilfestellung bei der Auswahl einer geeigneten Software für die Verwaltung und Kalkulation. 

Wartezeiten vermeiden und jetzt schon auf den Unionszollkodex vorbereiten!

Mit in Kraft treten des Zollkodex der Europäischen Union seit Mai 2016 wird für den Erhalt bzw. der Erlangung von Verfahrenserleichterungen ein AEO-Zertifikat vorausgesetzt. Dies betrifft zum Beispiel Bewilligungen für zugelassene Ausführer, zugelassene Empfänger oder Inhaber von Zolllager. 

Wir zeigen Ihnen gern den einfachen Weg zur AEO-Bewilligung– einfach unter 02921-70 437-20 anfragen. 

Hier weitere Informationen zu unseren AEO-Beratungspaketen - von der einfachen Antragstellung bis zum Sorglos-Paket bei der AEO-Betreuung.